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Pastor

junger Galgo-Rüde, ca. 2008 geboren, Fränkisches Seenland


update 24.01.2012
Pastor ist immer noch einer der umtriebigsten Hunde hier. Zu gern werden Decken geschüttelt, mit Fabian um Decken gekämpft (was die Decken schwer unbeschadet überstehen), andere Hunde zum Spiel aufgefordert, am besten zum Spiel „Hase und Jäger“ ..... mach doch mal den Hasen, bitte!
Da wird dann gebellt und angestupst bis sich einer erbarmt, oder bis ich einschreite, der Ruhe wegen.
Seine Freude, wen Besuch kommt, ist schier grenzenlos, und umgekehrt, wenn man dann wieder geht, ist Pastor doch ganz besonders traurig. Zu gern würde er doch mitgehen, alles findet er interessant, selbst den Besuch beim Tierarzt.
Autotür auf und schon ist Pastor im Auto. Hauptsache dabei.
Ich denke er wird schnell ruhiger und ausgeglichener, wenn er einfach nur dabei sein kann, wenn er endlich angekommen ist.
Er wartet nun schon so lange.

update 31.03.2011
Lustig, umtriebig, immer zu Schabernack aufgelegt. Sehr anhänglich, sehr sensibel, und manchmal geht die Post ab! Dann heißt es aufpassen, weil entweder kriegt man eine Pfote ins Gesicht oder den ganzen Pastor ins Kreuz, zu gern springt er übermutig von hinter heran, lacht und grinst: da bin ich! Er klaut auch immer noch zu gern alles was er finden kann, und kaum hebt man was auf, schon versucht er es zu schnappen.

Er muss im häuslichen Zusammenleben noch einiges lernen, kennt ja nur die Zwingerwelt, aber er wird sich wirklich Mühe geben, zu gern ist er doch einfach mitten drin und überall dabei. Ein netter Hundekumpel würde ihm dabei bestimmt gut tun.
 
Update 18.10.2010
Mit uns bekannten Menschen gibt es fast überhaupt keine Angstsituationen mehr für Pastor, angeknurrt hat er hier seit Wochen niemanden mehr. Besucher werden auch gleich in Beschlag genommen, vorsichtiger zwar, aber bei seiner Art Freude zu zeigen ist das nur gut für die Besucher. Pastor überschlägt sich halb, muss hochspringen, die Arme „greifen“, und wenn das alles nicht reicht, schnappt er sich irgendein Ding, Spielzeug oder, ganz besonders beliebt, seine Decke. Die Decke schüttelt und wirft er dann vor uns Menschen, und die größte Freude, die wir ihm dann machen können, ist ihm die Decke abnehmen zu wollen. Dabei ist Pastor sehr hartnäckig und ausdauernd, dann hängt er am anderen Ende und wenn die Decke heil bleiben soll lässt man Pastor am besten „gewinnen“. Pastor ist ein Wirbelwind, ein Kindskopf, Spaßmacher, aber alles eingepackt in eine sehr zarte Seele. Er braucht Menschen, die gerne viel mit ihm Unternehmen, aber auch Rücksicht nehmen können auf seine Ängste, die doch immer wieder, unbemerkt, plötzlich da sein können. Dann versteinert er, nichts geht mehr voran oder aber, wenn man ihn dabei zu sehr bedrängt, nicht „los lässt“, kann es sein, dass er wieder ängstlich um sich schnappt. Wir denken, das ist auch in seiner Familie, wie hier bei uns, in wenigen Wochen vergessen, aber anfangs sollte damit gerechnet werden.


19.07.2010
Neue Fotos


07.07.2010


Wie aus Spanien schon berichtet braucht Pastor Menschen mit Einfühlvermögen, Geduld und "Hundeverstand“.

In neuen Situationen kann er schnell mal unwirsch reagieren, wenn er z. B. schnell gehen soll, macht er auf stur (in das Auto steig ich nicht freiwillig!), will man dann zuviel von Pastor schnappt er auch mal verunsichert und verängstigt um sich. Anders in der Hundegruppe, da ist er ganz vorsichtig, umsichtig, geht jeden Streit aus dem Weg, lässt sich auf keine Meinungsverschiedenheiten ein, lenkt sofort ein. Die Hundesprache spricht und versteht er! Nachdem er bemerkt hat, dass er hier seine gewünschte "Freiheit“ bekommt ist er schnell anhänglich geworden. Schon läuft er hinterher, will angefasst und gestreichelt werden. Freut sich mit ganzem Körpereinsatz, wenn man kommt und dann kann er nicht genug bekommen an Aufmerksamkeit. Aber er kann auch schnell wieder in Unruhe verfallen, wird es hektisch, laut oder fremd für ihn.  Ein Stadtleben ist eher nichts für Pastor, auch sollte unbedingt ein sicherer Hundekumpel vorhanden sein, der ihn mitnimmt. Pastor ist ein junger Hund, der noch vieles lernen will und kann. Man muss es nur langsam und vorsichtig mit ihm angehen, dann wird er mit seinen Menschen bald durch dick und dünn gehen!


06.01.2009

Unsere Freundin Merche in Spanien sah zufällig von einer kleinen Wirtschaft aus ein paar Männer mit 3 Galgos auf der Hasenjagd, als die Polizei dazukam und wohl eine Kontrolle machen wollte.
Die Männer rannten davon, Merche den Hügel runter, um der Polizei zu helfen, die Hunde zu fangen. Einen konnten sie einfangen, er war noch ganz jung, gerade mal 6 Monate alt. Die beiden anderen Galgos liefen leider außer Sichtweite und wurden auch nicht mehr gesehen.

Der junge Galgo war nicht gechipt, ein Eigentümer konnte also nicht ermittelt werden und Merche bot sich an, ihn mit nach Hause zu nehmen. Da sich auch in den nächsten Wochen niemand meldete, durfte sie ihn behalten.
Sie nannte ihn Pastor. Er muss misshandelt worden sein, denn er knurrte Menschen an und zeigte seine Zähne und hatte Angst.

Pastor ist nun seit 1,5 Jahren bei ihr und sie wünscht sich ein gutes Zuhause in Deutschland für ihn.
Mit anderen Hunden ist er unproblematisch, wenn er Menschen richtig kennt, wird er anhänglich und verschmust, aber anfangs ist er vorsichtig und sein Angstknurren als Abwehrverhalten, wenn ihm eine Situation suspekt ist, hat er beibehalten. (Das sollte man Hunden, die aus solchen Umständen kommen, aber auch zugestehen)

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