![]() |
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Falsch verstandene Tierliebe
25.05.2005
/ Ein Bericht von Maria José, Kimba: Heute
morgen sind wir losgefahren, um einige Hunde zu holen, die von einer alten
Frau in ihrem Haus gehalten wurden. Die Hunde waren in einem
unbeschreibbaren Zustand, von Parasiten befallen, größtenteils
unterernährt, krank und leidend. Die Aktion wurde ausgeführt von der Seprona (örtliche Polizei), der städtischen Behörde, Mitarbeiter der zuständigen Perrera und Mitglieder des Tierheims Kimba.
Als wir zum Haus kamen, wartet die alte Dame schon auf uns und versuchte das Betreten des Hauses durch uns zu verhindern. Sie behauptete, sie hätte keine Hunde mehr, sie seien alle "gestern" gestohlen worden. Wir versuchten, sie zu beruhigen und zu überreden und schließlich ließ sie einen Seprona Agenten und den Präsidenten von Kimba ins Haus eintreten.
In der Zwischenzeit wurden im Haus 6 tote Hunde gefunden, einige davon in einem bereits fortgeschrittenen Zustand der Verwesung. In einem Plastiksack, über und über mit Fliegen bedeckt fand man eine kleine tote Hündin mit toten Welpen. Ebenfalls im Haus fanden sich noch 5 total unterernährte Galgos, ebenfalls in einem unbeschreibbar desolaten Zustand.
An diesem Tag haben wir 17 Hunde mitgenommen, die noch am Leben sind, 8 Tiere sind tot.
Nach
Aussagen der Nachbarn hat jemand einige Hunde einen Tag vor dieser
Aktion in einem Auto wegbracht. Das schlimmste an der ganzen Sache ist, dass einige Leute, die der alten Frau beim Verstecken und Wegbringen der Tiere geholfen haben, denken, dass es eine gute Sache war, aber was sie tatsächlich getan haben, ist das genaue Gegenteil: Sie verdammen diese Tiere zu Hunger, Horror und unsagbarem Leid.
Einige Nachbarn haben uns erzählt, dass die Tiere gezwungen waren, die toten Tiere zu essen, um selbst überleben zu können. Von
hier aus möchten wir denen, die der alten Frau beim Verstecken der Tiere
geholfen haben, sagen, dass man sie nicht als Tierschützer bezeichnen
kann. Die Liebe zu Tieren zeigt man nicht dadurch, dass man einer
verwirrten, alten Frau hilft, weiterhin Tiere leiden zu lassen, die eh
schon ein kurzes und unglückliches Leben hatten. Das einzig schlimme, was
diese Tiere getan haben, war in die Hände von Leuten zu geraten, die
nicht in der Lage sind festzustellen, wann ein Tier leidet. Wir brauchen dringend Hilfe, diesen Tieren eine zweite Chance zu ermöglichen und für sie ein Zuhause zu finden.
Vielen Dank Maria José Bitte betrachten Sie die weiter unten stehenden Fotos nur, wenn Sie sicher sind, schlimme Anblicke ertragen zu können und bitte ohne kleine Kinder!!!
******************************************************************* Anmerkung von uns: Unter diesen Hunden waren 14 Galgos. 7 davon konnten wir bereits aus der Perrera
holen lassen. Update 08.06.2005:
Eine ähnliche Situation gab es in Madrid - hier hat eine verwirrte
Frau 158 Hunde, darunter mehrere Galgos, im Haus gehalten! Bei der
Aufnahme halfen mehrere Tierschutzvereine vor Ort und wir stellen
demnächst eine Galga aus dieser Aktion vor, die wir übernommen haben. Noch eine Aktion - ebenfalls eine verwirrte Frau mit 35 Hunden aus
Sevilla, darunter 2 Galgos.
Wir brauchen noch dringend kompetente Pflegeplätze und auch finanzielle Unterstützung - vorwiegend für die Galgos, um
die sich Kimba kümmert, damit wir die Hunde entsprechend versorgen und
medizinisch betreuen lassen können. Wichtig!!! geben Sie bitte das Kennwort "Galgo-Rescue 05/2005" an
Wenn Sie das Tierheim Kimba selbst unterstützen wollen,
oder spenden Sie direkt an Kimba Kontoinhaber:
Sociedad protectora de animales y plantas de
Cádiz Konto
Nr. : 2103-4067-16-3067012616 IBAN (online): ES4221034067163067012616 Swift: CECAESMM103 (Iban u. Swift für kostenermäßigte Überweisungen aus dem Euro-Ländern) __________________________________________________________________
!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!Vorsicht - Fotos sind nichts für Kinder / sensible Menschen!
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||