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13.10.2007 Bericht der Pflegefamilie Aimee hat sich hier inzwischen ganz gut eingelebt. Draußen ist sie kaum zu bremsen, eine wilde Hummel! Am liebsten jagt sie hinter Amigo her, der muss laufend Hase spielen. Und wenn er nicht will, setzt sie ihm solange zu, bis er endlich nachgibt. Sie fliegt richtig über die Wiese, mit einer Leichtigkeit, allen voran. Zuhause ist sie immer noch sehr vorsichtig, verschreckt. Sie braucht noch immer absolute Ruhe, ansonsten frißt sie nicht. Die Geschwindigkeit beim Fressen hingegen hat sich (bei Ruhe!) verdoppelt, eben den anderen Hunden fast angepaßt, sie läßt sich auch nicht mehr alles klauen, trotzdem braucht sie hier noch meine Hilfe, sonst käme sie zu nichts. Hört sie eine Tür, springt sie auf, könnte ja ein "gefährlicher" Mensch kommen. Wenn dann wirklich Besuch kommt, bleibt sie erst mal weg. Aber irgendwann ist die Neugier dann doch so groß, dass sie ums Eck guckt. Sitzt der Besuch dann endlich, kommt sie langsam auch mal näher und manchmal läßt sie sich dann auch berühren, um gleich wiederums Eck zu verschwinden. Sind wir alleine, heißt es aufpassen! Aimee ist immer und aus allen Lagen bereit ihre Freude zu zeigen, und das heißt plötzliche Luftsprünge, Anspringen, ein Schlecker ins Gesicht, .... Wirbelwind! Ihre Angst jungen Menschen gegenüber hat sich etwas gebessert, sie unterscheidet hier nach laut, schnell, heftig .... alles macht ihr weiterhin Angst, aber Ruhe, leises Reden, langsame Bewegungen und sie kommt auch auf junge Menschen zu, wobei junge Männer noch gefährlicher sind als junge Frauen. Während ihr kleine Kinder so bis 4/5 Jahre keine Angst machen, die sind einfach nur interessant. Im Haus hat sie keine Probleme mit der Katze, die Katze auch nicht mit ihr, draußen ist sie sehr an jagdbarem interessiert. Da wird sogar ein großes Pferd „angegriffen“! Für Aimee wünschen wir uns eine Familie, nicht unbedingt mit „großen“ Kindern, aber vor allem mit der Möglichkeit, ihrem Bewegungsdrang nicht im Wege zu stehen- großes eingezäuntes Grundstück! Und ganz wichtig - einem schnellen Hundekumpel! 26.06.2007 auf einer Pflegestelle bei Feucht Eine ca. 3 Jahre junge Galga, die aus tragischen Umständen ihr Zuhause verloren hat. Bericht der Pflegefamilie: Aimee: ca. 3 Jahre junge Galga, ruhig, freundlich, anfangs schüchtern, mit Männern ist sie vorsichtig. Kinder und Jugendliche machen ihr Angst, sie verkriecht sich in die hinterste Ecke, sobald sie Kinder hört. Kleine Hunde und auch Katzen (Hundeerfahren) sind kein Problem. Hier im Rudel hat sie nach wenigen Minuten ihren Platz gehabt, ohne Probleme wurde sie von der ganzen Meute aufgenommen. Sie ist stubenrein, kann alleine bleiben ohne die Wohnung zu zerstören, ist aber trotzdem lieber mit ihren Menschen. Viel Betrieb, Lärm, fremde Menschen machen ihr noch Angst. Sie fühlt sich auf dem Land sichtlich wohler als in der Stadt. Sie fährt gut, aber nicht sehr gerne Auto, läuft in Hundebegleitung und in ruhigen, bekannten Gebieten wie eine Feder an der Leine. Sobald sie aber mehr Verkehr, Menschen, Lärm sieht und hört, wird sie unruhig, erschrickt sich, und dann kann es leicht sein, dass sie aus dem Halsband schlüpft. "Nur weg hier". Jedes Geräusch ist ihr unheimlich. Richtig entspannt liegt sie nur, wenn um sie herum auch alles in Ruhe ist. Aber das wird schon! Auf der Wiese traut sie sich jetzt nach ein paar Tagen schon mehr zu, rennt auch schon mal mit den anderen, aber lieber mal eine Runde alleine, "da kann mir nichts passieren", schaut immer wieder nach uns, damit sie ja nicht verloren geht. (Mausklick auf die Bilder vergrößert diese!)
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