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Amigo, Jung-Galgo., geb. am 05.02.2006 Einer der ganz wenigen "Fälle", in denen wir beide Eltern kennen. Amigo ist auf einer Pflegestelle bei Nürnberg März 2007 Die Berichte der Pflegefamilie: Amigo ist mittlerweile ein stattlicher Junghund geworden. Schlank, groß, wunderschön, absolut verträglich, lebt mit Katzen im Haus, muss da allerdings immer etwas gebremst werden - Junghund eben. Sein Jagdtrieb ist ziemlich ausgeprägt. Wenn er nicht sowieso, seiner Angst wegen, im freien Gelände angeleint bleiben müßte, dann deswegen. Hier mit uns ist er ein ganz normaler Galgo, aber wenn er fremde Menschen sieht, reagiert er immer noch panisch. Er braucht unbedingt einen sicheren Zweithund, am besten Windhund, als Stütze. 20.11.2006: Amigo knabbert an meiner Hand, er bellt mich an, er kuschelt auf dem Sofa ganz eng, er fordert zum Lauf, Spiel, er ärgert Sisi, er läuft wunderbar an der Leine (da darf uns aber niemand begegnen), er ist jetzt gerade mal 9 Monate alt, und so langsam taut er auf, holt sich seine Welpenzeit zurück. 20.09.2006 Amigo kommt zu uns!! Er bellt!! Und seine kleinen, dünnen Hinterbacken wachsen! Er mischt die Gruppe bereits auf. Zumindest versucht er es. Spielt, rennt ....... Es ist eine Freude ihm dabei zuzusehen. 16.09.2006 Amigo ist jetzt seit knapp 2 Wochen bei uns. Aus Spanien wurde gemeldet, dass er noch keine schlechten Erfahrungen gemacht hat. Aber irgendwie ist sein Vertrauen Menschen gegenüber nicht das Beste. Er "flüchtet" vor jeder Berührung. Männer und Kinder sind für ihn besonders gefährlich. Inzwischen vertraut er zumindest mir in soweit, dass er sich von mir berühren läßt, ich muss mich aber klein machen, ganz langsam bewegen und sonst darf ihn nichts ablenken, Angst machen. Ich komme jetzt auch ohnelange "Vorarbeit" an ihn heran, z.B. um ihn anzuleinen. Seit ein paar Tagen frißt er seinen Napf leer, ohne laufend wegzulaufen, dazu muss es aber ganz ruhig und still im Haus sein, und die anderen Hunde müssen in seiner Nähe sein. Langsam fängt er zu spielen an, traut sich auch mal die anderen Hunde zum spielen aufzufordern. Auf der Wiese bewegt er sich schon fast wie ein normaler Junghund, läuft hinter den Großen her, fordert die Jungen zum Spiel, läßt sich von den Jungen auch nicht mehr alles gefallen. Seine Muskeln sind praktisch noch nicht vorhanden, freue mich deshalb besonders, wenn er eine große Runde über die Wiese macht. Mittlerweile freut er sich sichtlich, wenn ich zurückkomme von kleinen Erledigungen, wenn auch noch von der Ferne. Langsam kommt er auch wieder auf die Menschen zu. Fremde Menschen, die sitzen, sind bereits so interessant, das er sich auch schon mal bis auf zwei Meter nähert und ruhig zuschaut. So kann ich sagen, er macht trotz allem "große" Fortschritte und ich hoffe, bald wird er wieder ein fröhlicher, aufgeschlossener Junghund sein. (zu den Fotos: Amigo trägt einen Maulkorb, weil er beim Spielen und Laufen leidenschaftlich gerne sämtlichen Unrat frisst, den er finden kann .... ;-(( )
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