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LA VANGUARDIA, 23.02.2006

Die letzte Hunderennbahn in Spanien, La Meridiana, schließt wegen finanzieller Schwierigkeiten

 

Gestern gab es keine Rennen mehr auf der Hunderennbahn La Meridana, der letzten, die in Spanien verblieben ist. Die Betreibergesellschaft schließt mit einem Schuldenberg, der auf 1,68 Millionen Euro angestiegen ist. Die katalanische Regierung hat die Wettsteuer von 3 auf 10 Prozent erhöht und fordert die seit 2003 nicht bezahlten Beträge ein.

 

„Wir haben bis zum letzten Augenblick gekämpft, aber die Regierung wollte nicht verhandeln, und es bleibt uns kein anderer Ausweg als zu schließen. Bei so hohen Steuern lohnen sich Windhundrennen nicht“, beklagte gestern Abend Josep Lluis Navarro, der Betreiber der Hunderennbahn.

 

Die Nachricht von der Schließung bedeutet einen Sieg für SOS Galgos und alle Tierschutzvereine, die jahrelang für die Schließung gekämpft hatten.

 

Die Hunderennbahn, die an der Calle Concepció Arenal liegt, war im Jahre 1964 eingeweiht worden und veranstaltete Hunderennen an 4 Tagen in der Woche in Läufen jeweils morgens und abends. Der Eintritt war frei, Minderjährige durften in Begleitung zusehen und es war einer der wenigen Orte in Barcelona, der so verblieb wie in der Zeit vor den Olympischen Spielen. Die Schließung macht 54 Angestellte arbeits- und mehr als 700 Galgos obdachlos. Die Betriebsleitung verspricht, mit den Angestellten über Abfindungen zu verhandeln und Aufnahmeplätze für die Tiere zu suchen.

 

Anna Clements von SOS Galgos hatte wiederholt auf die schlechten Lebensbedingungen für die Windhunde auf der Hunderennbahn Meridiana hingewiesen, wo die Tiere 23 Stunden am Tag in 1 Quadratmeter großen Käfigen eingesperrt sind und, wie sie vermutet, gedopt Rennen laufen. Navarro verwies darauf, dass die Tiere Eigentum der Züchter seien und nicht der Rennbahn.

 

Die Tierschutzvereine sind trotzdem der Ansicht, dass die Einrichtung nicht dem Tierschutzgesetz entspricht, das Zwinger von 6 Quadratmetern Größe vorschreibt, außerdem Dopingkontrollen, und beklagen sich, dass die Regierung sich eher um ihre Steuern gesorgt habe als um die Tiere. Clements meinte, dass „die Regierung sie jetzt schützen und ihre Vermittlung fördern sollte. Sie haben schon sehr gelitten. Es sind großartige Haustiere, sehr still, liebevoll und von ruhigem Gemüt.

 

Spanien ist den Tierschützern zufolge eins der Länder in der EU, in dem die Windhunde am schlechtesten behandelt werden. Mehr als 50.000 sterben jedes Jahr durch die Hand ihrer Besitzer und viele werden misshandelt. Sie sind nicht nur gute Läufer, sondern auch hervorragende Jäger. Trotzdem werden sie manchmal, wenn die Jagdsaison zu Ende geht oder ihre Fähigkeiten nachlassen, an den Bäumen aufgehängt.

 

übersetzt von Friedemann

 

Die Hunderennbahn Meridiana in Barcelona schließt

Wie zu erwarten war, schließt die letzte ständig betriebene Hunderennbahn in Spanien ihre Pforten. Nicht, weil die Tierschutzgesetze angewendet worden wären, auch nicht, weil verschiedene Vereine für die Achtung vor dem wichtigsten Teilnehmer an diesem Geschäft gekämpft haben, sondern weil die Wettsteuern erhöht wurden und weil die Regierung sich entschlossen hat, diese Beträge einzufordern. Wie es schon 1999 mit der Hunderennbahn an der Plaza España geschehen ist, schloss die Hunderennbahn von heute auf morgen und ließ nicht nur seine Beschäftigten ohne Arbeit dastehen, sondern auch mehr als 700 Windhunde, die dort ausgebeutet wurden, in der zweitwichtigsten Ansammlung von Tieren in Katalonien, nach dem Zoo von Barcelona.

 

Wir hoffen, dass die Behörden sich an den Bemühungen für das Wohlergehen dieser Galgos beteiligen werden und dass die Besitzer die Verantwortung dafür übernehmen, dass die Galgos in angemessenen Verhältnissen verbleiben, wie es das katalanische Tierschutzgesetzt vorsieht, das vor 3 Jahren verabschiedet wurde. Das Schicksal dieser Windhunde darf nicht sein, verkauft zu werden, damit sie bei der Zucht oder anderen Aufgaben weiterhin ausgebeutet werden, sondern sie müssen die Gelegenheit erhalten, durch Vermittlungsprogramme in die Hände verantwortungsvoller Besitzer zu gelangen, was einen Zeitraum der Einschätzung und Gewöhnung an das Familienleben einschließt, das die meisten von ihnen niemals kennen gelernt haben.

 

übersetzt von Friedemann

 

COPIO DE SOSGALGOS:

EL CANÓDROMO MERIDIANA DE BARCELONA CIERRA

Como era de esperar, el ultimo canódromo estable de España cierra sus puertas. No será por la aplicación de las leyes

de protección animal, ni por la implicación de las diversas administraciones en velar por el respeto del principal actor de este negocio, sino por el incremento de las tasas sobre las apuestas, que la Generalitat de Catalunya ha decidido reclamar. Igual que pasó con el Canódromo de Plaza España en 1999, de la noche a la mañana se cierra el canódromo, dejando sin trabajo no sólo a sus trabajadores, sino a más de 700 galgos que eran explotados en el segundo núcleo zoológico más importante de Catalunya, después del Zoo de Barcelona.

Esperamos que las autoridades se impliquen en velar por el bienestar de estos galgos, y que tal como dicta la Ley de Protección Animal Catalana aprobada hace 3 años, los propietarios de estos galgos deban responsabilizarse de hacer los acuerdos necesarios para un retiro digno. El destino de estos galgos no debe ser su venta para seguir explotándolos en la cría o en otro tipo de apuestas, sino ofrecerles la oportunidad de ir a manos de propietarios responsables, mediante programas de adopción que incluyan un periodo de evaluación y adaptación a la vida familiar, que la mayoría de ellos nunca han conocido.

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